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		<title>Bewegung macht gesund!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 11:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungserziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der heutigen Gesellschaft herrschen meist Bewegungsarme Verh&#228;ltnisse vor. Selbst die Kinder spielen nicht mehr Verstecken, Himmel und H&#246;lle oder R&#228;uber und Gendarme, sondern sitzen daheim vor dem PC oder Fernseher. H&#228;ufig sind diese Ger&#228;te sogar in den Kinderzimmern zu finden. Die Kinder gehen nicht mehr per pedes zur Schule, fahren nicht mehr mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In der heutigen Gesellschaft herrschen meist Bewegungsarme Verh&#228;ltnisse vor.<br />
Selbst die Kinder spielen nicht mehr Verstecken, Himmel und H&#246;lle oder R&#228;uber und Gendarme, sondern sitzen daheim vor dem PC oder Fernseher.<span id="more-49"></span> H&#228;ufig sind diese Ger&#228;te sogar in den Kinderzimmern zu finden.<br />
Die Kinder gehen nicht mehr per pedes zur Schule, fahren nicht mehr mit dem Fahrrad zu Freunden und zum Spielplatz. F&#252;r diese Wege wird das Auto genutzt, die Mutter ist der Chauffeur&#8230;<br />
In den Schulen m&#252;ssen die Kinder still sitzen und lernen, die Sportstunden sind zu kurz, Ausfl&#252;ge in die Natur werden selten gemacht.</p>
<p>Wie k&#246;nnen wir Erzieherinnen auf diese, meist in einer Bewegungsarmen Umwelt lebenden, Kinder eingehen?</p>
<ul>
<li>Wir m&#252;ssen auf die individuellen Entwicklungsbed&#252;rfnisse des Kindes eingehen.</li>
<li>Wir m&#252;ssen den Kindern die M&#246;glichkeit geben, ihren Bewegungsdrang auszuleben.</li>
<li>Wir m&#252;ssen Anl&#228;sse schaffen, in denen die Kinder Erfolge und Lust durch eigne Anstrengung und Aktivit&#228;t erfahren k&#246;nnen.</li>
</ul>
<p>Demnach w&#228;re die zeitgem&#228;&#223;e Kinderbetreuung der Bewegungskindergarten und die bewegungsorientierte Schule, welche den Kindern vielf&#228;ltige Bewegungsangebote drinnen und drau&#223;en liefern.<br /> <br />
Wobei klar sein muss, dass sich das eigenst&#228;ndige, aktive erreichen von Erfolgen nicht ausschlie&#223;lich auf den Bereich der Bewegung beschr&#228;nkt, sondern alle Bereiche des kindlichen Lebens umfasst. Das Kind muss seine Eigenaktivit&#228;t kennenlernen, um sp&#228;ter sein Leben selbstst&#228;ndig und verantwortungsbewusst zu meistern. Die gl&#252;ckliche Zufriedenheit stellt sich ein, wenn man aktiv handelt und Erfolge erzielt und eben nicht durch passives Konsumieren.</p>
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		<title>Sport und Bewegung f&#252;r Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 11:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegungserziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sport f&#252;r Kinder und nicht Kinder f&#252;r den Sport!&#8221; Kinder brauchen vielf&#228;ltige Bewegungserfahrungen, die alle Bereiche des K&#246;rpers umfassen. Sie brauchen vielseitige Spiel- und Sporterfahrungen. Eine Spezialisierung kann immer noch zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt erfolgen. Bewegung bedeutet f&#252;r Kinder den Erwerb von: Personaler Kompetenz (Ich-Erfahrung)Sie erfahren ihre Selbstwirksamkeit, schulen ihre Kreativit&#228;t und lernen ihre Gef&#252;hle [...]]]></description>
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<p>&#8220;Sport f&#252;r Kinder und nicht Kinder f&#252;r den Sport!&#8221;<br /><span id="more-48"></span><br />
Kinder brauchen vielf&#228;ltige Bewegungserfahrungen, die alle Bereiche des K&#246;rpers umfassen. Sie brauchen vielseitige Spiel- und Sporterfahrungen. Eine Spezialisierung kann immer noch zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt erfolgen.</p>
<p><strong>Bewegung bedeutet f&#252;r Kinder den Erwerb von:</strong>
<ul>
<li><strong>Personaler Kompetenz</strong> (Ich-Erfahrung)<br />Sie erfahren ihre Selbstwirksamkeit, schulen ihre Kreativit&#228;t und lernen ihre Gef&#252;hle auszudr&#252;cken.</li>
<li><strong>Sozialer Kompetenz</strong> (Gruppen-Erfahrung)<br />Das Gemeinschaftsgef&#252;hl wird vor allem bei Kooperationsspielen gest&#228;rkt.</li>
<li><strong>Materialkompetenz</strong><br/>Die Kinder lernen vielf&#228;ltige und verschiedene Materialien kennen und probieren diese aus.</li>
<li><strong>Umweltkompetenz</strong><br/>Die Kinder sollten vielf&#228;ltige Erfahrungen machen, die sie zu mehr Aktivit&#228;t lenken.</li>
</ul>
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		<title>Kooperation f&#252;r Kleinkinder</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 10:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kooperation f&#252;r Kleinkinder&#8221; bedeutet f&#252;r Kleinkinder in erster Linie &#8211; teilen. Sei es Nahrung, Spielzeug oder Erfahrungen. Sie m&#246;chten nicht nur etwas erhalten und nehmen, sondern auch geben. Diese Grundbereitschaft zum Teilen, welche im Verhalten des Kindes auftaucht, sollte erkannt und gef&#246;rdert werden. Es bedeutet, dass die Kinder gemeinsam mit jemandem etwas erfahren und erleben [...]]]></description>
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<p>&#8220;Kooperation f&#252;r Kleinkinder&#8221; bedeutet f&#252;r Kleinkinder in erster Linie &#8211; teilen.<br/><span id="more-47"></span><br />
Sei es Nahrung, Spielzeug oder Erfahrungen. Sie m&#246;chten nicht nur etwas erhalten und nehmen, sondern auch geben.<br/><br />
Diese Grundbereitschaft zum Teilen, welche im Verhalten des Kindes auftaucht, sollte erkannt und gef&#246;rdert werden.<br/><br />
Es bedeutet, dass die Kinder gemeinsam mit jemandem etwas erfahren und erleben m&#246;chten (z.B. einen Geschmack, eine Situation&#8230;).<br/><br/><br />
Kinder wollen teilen. Hier ein Beispiel:<br/><br />
<em>Ein Kind hat etwas entdeckt, z.B. eine sch&#246;ne, duftende Blume. Diese Blume gef&#228;llt dem Kind. Also sucht sich das Kind jemanden, mit dem es seine Entdeckung teilen kann. Es geht zur Mutter, nimmt diese an der Hand, f&#252;hrt sie zu der Blume und h&#228;lt ihr die Bl&#252;te unter die Nase, damit sie auch den Duft riechen kann. Das Kind teilt seine neue Entdeckung, seine Erfahrung mit jemandem.</em><br/><br/><br />
Kinder kooperieren in den ersten Lebensjahren noch nicht mittels der Sprache, sondern auf dem non-verbalen Weg. Durch Gesten, Taten und Handeln kooperiert es.<br/><br />
Es zeigt seine Kooperationsbereitschaft durch sein Handeln, indem es die Dinge, die ihm gefallen auch anderen zeigen m&#246;chte.<br/><br />
Das Kind m&#246;chte seine Erfahrungen nicht nur f&#252;r sich alleine haben, es m&#246;chte einen kooperativen Partner haben, mit dem es teilen kann.</p>
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		<title>Emotionen und die non-verbale Kommunikation</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 10:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Wissenschaftler besch&#228;ftigen sich mit dem Thema der non-verbalen Kommunikation, weil diese unmittelbar und unverf&#228;lscht die Emotionen und Gef&#252;hle des Menschen ausdr&#252;ckt. Die Emotionen sind h&#228;ufig ein Impuls, ein Motivfaktor, der Ausgangspunkt f&#252;r das menschliche Verhalten. Die eigenen Gef&#252;hle und emotionalen Reaktionen werden in erster Linie durch das, was andere TUN und nicht durch das, [...]]]></description>
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<p>Viele Wissenschaftler besch&#228;ftigen sich mit dem Thema der non-verbalen Kommunikation, weil diese unmittelbar und unverf&#228;lscht die Emotionen und Gef&#252;hle des Menschen ausdr&#252;ckt.<br/><span id="more-46"></span><br />
Die Emotionen sind h&#228;ufig ein Impuls, ein Motivfaktor, der Ausgangspunkt f&#252;r das menschliche Verhalten.<br/><br />
Die eigenen Gef&#252;hle und emotionalen Reaktionen werden in erster Linie durch das, was andere TUN und nicht durch das, was andere SAGEN, bedingt. Denn non-verbales Verhalten gilt als ehrlicher und verl&#228;sslicher, als das gesprochene Wort. Wenn sich verbales und non-verbales Verhalten widersprechen, wird dem non-verbalen Verhalten (unbewusst oder bewusst) eine gr&#246;&#223;ere Bedeutung zugestanden und diesen Zeichen Glauben geschenkt.<br/><br />
Da das non-verbale Verhalten oftmals nicht mit der Logik, somderm dem Unbewusstem gesteuert wird, dr&#252;ckt es verl&#228;sslich das aus, was man f&#252;hlt und empfindet. Nur ein im Bereich der K&#246;rpersprache geschulter Mensch, kann sein non-verbales Verhalten bewusst (teilweise) steuern.<br/><br />
Non-verbales Verhalten l&#228;uft immer auf verschiedenen Ebenen ab, die bewusst, unbewusst oder automatisiert gesteuert werden. Auch der Beobachter nimmt die non-verbalen Zeichen &#252;berwiegend unbewusst wahr und deutet diese intuitiv und spontan. Wir haben hier also eine unmittelbare und &#252;berwiegend authentische Form der Kommunikation.<br/><br/><br />
Sobald die Kommunikation bewusst und sprachlich ist, handelt es sich um eine Form der codierten Kommunikation. Es sind keine unmittelbaren Informationen, sondern codierte Beschreibungen die ausgetauscht werden. Eine Beschreibung ist mit einem Schnappschuss in der Fotografie zu verglaichen &#8211; es ist eine Momentaufnahme von einem Gef&#252;hl (Prim&#228;rerleben), welche in Worte (Code) &#252;bersetzt wird.<br/><br />
Nimmt der Beobachter die emotionalen Gef&#252;hle einer Person &#252;ber die non-verbalen Zeichen wahr, ist dies eine Sekund&#228;rinformation (der Beobachter erlebt diese Gef&#252;hle nicht selber), welche aber sehr anschaulich (anschaulicher als Worte) ist. Diese anschauliche Information kann der Beobachter gut nachempfinden und unter Umst&#228;nden die Emotion ebenso wie der Sender, als Prim&#228;rerlebnis, erleben.</p>
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		<title>Was ist Kommunikation?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikation bezeichnet den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Mimik, Gestik, Schrift und Bild. Kommunikation ist immer ein Informationsaustausch zwischen Sender und Empf&#228;nger und somit ein Mittel zur Verst&#228;ndigung zwischen zwei oder mehr Wesen. Bei dem Informationsaustausch zwischen Sender und Emfp&#228;nger werden Nachrichten und Signale mittels verschiedener Kan&#228;le &#252;bermittelt: Akkustischer Kanal (Sprache) Optischer Kanal (K&#246;rpersprache) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Kommunikation bezeichnet den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Mimik, Gestik, Schrift und Bild.<br/><span id="more-44"></span><br />
Kommunikation ist immer ein <strong>Informationsaustausch zwischen Sender und Empf&#228;nger</strong> und somit ein Mittel zur Verst&#228;ndigung zwischen zwei oder mehr Wesen.<br/><br />
Bei dem Informationsaustausch zwischen Sender und Emfp&#228;nger werden Nachrichten und Signale mittels verschiedener Kan&#228;le &#252;bermittelt:<br/></p>
<ul>
<li>Akkustischer Kanal (Sprache)</li>
<li>Optischer Kanal (K&#246;rpersprache)</li>
<li>Haptischer Kanal (Br&#252;hrungen)</li>
</ul>
<p><br/><br />
Es gibt verschieden <strong>Formen der Kommunikation</strong> &#8211; hier folgt eine Auswahl:<br/></p>
<ul>
<li><strong>Direkte Kommunikation</strong> &#8211; verfolgt ein klares Ziel. Das Gespr&#228;ch ist strukturiert und es werden &#220;berschriften als Orientierungshilfen geliefert.</li>
<li><strong>Indirekte Kommunikation</strong> &#8211; das Ziel wird nicht klar und deutlich verfolgt. Es wird &#8220;durch die Blume&#8221; gesprochen. Dies geschieht z.B. aus Angst vor Ablehnung oder aus manipulativen Gr&#252;nden.</li>
<li><strong>Vermeidende Kommunikation</strong> &#8211; spart Probleme aus und spricht diese nicht an. Es wird bef&#252;rchtet, dass die Neziehung keinen Konflikt aush&#228;lt.</li>
<li><strong>Unklare Kommunikation</strong> &#8211; entsteht wenn, das Ziel unklar ist, das Ziel ungenauverfolgt wird und das Gespr&#228;ch seinen &#8220;roten Faden&#8221; verliert.</li>
<li><strong>Redundante Kommunikation</strong> &#8211; bedeutet sich wiederholende Kommunikation. Es gibt in der K. immer Anteile, welche Informationen liefern und welche die redundant sind. Das Verh&#228;ltnis dieser Anteile bestimmt, ob der Emfp&#228;nger/Zuh&#246;rer der Sprache gut folgen kann oder nicht. Ist das Gleichgewicht der beiden Anteile gest&#246;rt, wird das Zuh&#246;ren anstrengend.<br/><br />
In der redundanten Kommunikation finden sich viele &#252;berfl&#252;ssige und sich wiederholende Anteile.</li>
<li><strong>Betonte Kommunikation</strong> &#8211; bei ihr entscheidet die Art der Betonung &#252;ber den Sinn der Nachricht.</li>
<li><strong>Non-Verbale Kommunikation</strong> &#8211; man kommuniziert nicht nur &#252;ber die Sprache, sondern mit dem gesamten K&#246;rper, der Betonungen (Paralinguistik), sowie der Bekleidung, dem r&#228;umlichen Verhalten&#8230;</li>
</ul>
<p>Zitat: <strong><em>&#8220;Man kann nicht, nicht kommunizieren!&#8221;</em></strong> (Watzlawick)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>TZI &#8211; eine kritische Einsch&#228;tzung</title>
		<link>http://www.erziehungswelten.de/2007-10/tzi-eine-kritische-einschaetzung.html</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 10:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruth Cohn hat die TZI formuliert und somit Anhaltspunkte, Ideen, Anregungen und Regeln f&#252;r eine erfolgreiche und zielgerichtete Kommunikation geschaffen. Nicht alle Regeln, die Ruth Cohn formuliert hat k&#246;nnen absolut umgesetzt werden. Sie sind eher als Ziel zu betrachten, als Regeln einer idealen Kommunikation, die zu erreichen erstrebenswert ist. Um authentisch und autonom zu sein, [...]]]></description>
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<p>Ruth Cohn hat die TZI formuliert und somit Anhaltspunkte, Ideen, Anregungen und Regeln f&#252;r eine erfolgreiche und zielgerichtete Kommunikation geschaffen.<br/><br />
Nicht alle Regeln, die Ruth Cohn formuliert hat k&#246;nnen absolut umgesetzt werden. Sie sind eher als Ziel zu betrachten, als Regeln einer idealen Kommunikation, die zu erreichen erstrebenswert ist.<br/><span id="more-43"></span><br />
Um authentisch und autonom zu sein, St&#246;rungen anzusprechen, Ich-Botschaften zu senden und nichts in andere Personen hineinzudenken ist durch Arbeit dem eigenen Verhalten gut zu erreichen.<br/>Ebenso kann man lernen, ein Auge in bestimmten Situationen bewusst auf das non-verbale Verhalten der Gegen&#252;bers zu lenken. Denn insbesondere die K&#246;rpersprache ist weitestgehend authentisch, unbewusst und unmittelbar &#8211; folglich eine sichere Informationsquelle.<br/><br />
Hier sehe ich eine Problematik, wenn &#8220;Halbwissen&#8221; vorhanden ist. Denn die K&#246;rpersprache ist sehr vielschichtig, h&#228;ngt immer fest mit den Situationen zusammen und ist charakterlich bedingt. Die Gefahr einer Fehlinterpretation lauert also unmittelbar. So kann es auch zu St&#246;rungen in der Kommunikation kommen, wenn k&#246;rpersprachliche Signale &#252;ber- oder fehlinterpretiert werden. Dennoch ist es eine Bereicherung, sich diese Aspekte der Kommunikation bewusst zu machen.<br/><br />
Ruth Cohn fordert eine ruhige und bedachte Gespr&#228;chssituation. Diese von der TZI geforderte Situation, ist eine Ideal, welches in der Praxis nur schwer durchzuf&#252;hren ist.<br/>Ein Gespr&#228;ch entwickelt eine eigene Dynamik und so sind Pausen hinter jeder Wortmeldung nicht immer einzuhalten. Die Forderungen m&#252;ssten also abgewandelt werden. So k&#246;nnte man z.B. vor einem Themenwechsel kurz innehalten und das zuvor Geh&#246;rte abspeichern.<br/><br />
Dabei w&#228;re es sicherlich ratsam, wenn ein Gespr&#228;chspartner die Rolle des Moderators &#252;bernimmt und das Gespr&#228;ch leitet. Aufgaben des Moderators w&#228;ren z.B. das Zusammenfassen von Wortmeldungen, die &#220;berwachung der Regeln oder das Festlegen der Reihenfolge der Redebeitr&#228;ge. Er sorgt also u.a. f&#252;r die &#220;bersichtlichkeit des Gespr&#228;chs<br/><br />
Weitere Schwierigkeiten sind bei der Thematik der St&#246;rungen zu finden. Eine St&#246;rung so fr&#252;hzeitig zu erkennen, dass diese noch besprochen werden kann und nicht zu einem Hinderniss wird, ist nciht leicht zu bewerkstelligen.<br/>Dar&#252;berhinaus sind Mut, Authenzit&#228;t und Selbstbewusstsein erforderlich, um eine St&#246;rung anzusprechen. Hier k&#246;nnten also Schwierigkeiten bei der praktsichen Umsetzung der Regel auftauchen.<br/><br />
Selbst wenn die Regeln der TZI nicht komplett umgesetzt werden k&#246;nnen, sind sie dennoch anzustreben. Denn bereits die Etablierung und Einhaltung einzelner Regeln verberssern die Gepr&#228;chssituation. Sie ebnen den Weg zu einer klaren, direkten und sachlichen Kommunikation, in welcher Hektik, Aggressionen und unontrollierte Emotionen vergeblich gesucht werden.</p>
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		<item>
		<title>Authenzit&#228;t in der zwischenmenschlichen Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 10:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ist Authenzit&#228;t in der Kommunikation so wichtig? Im Zusammenhang mit der Kommunikation bedeutet authentisch sein lediglich, dass man sich nicht verstellen soll, ehrlich sein soll, einfach &#8220;echt&#8221; sein soll. Dies bedeutet nicht, dass man alles was man denkt auch ausprechen muss. Aber das, was man sagt, sollte auch wirklich so gemeint sein. Zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Warum ist Authenzit&#228;t in der Kommunikation so wichtig?<br/><br />
Im Zusammenhang mit der Kommunikation bedeutet authentisch sein lediglich, dass man sich nicht verstellen soll, ehrlich sein soll, einfach &#8220;echt&#8221; sein soll. Dies bedeutet nicht, dass man alles was man denkt auch ausprechen muss. Aber das, was man sagt, sollte auch wirklich so gemeint sein.<br/><span id="more-42"></span><br />
Zu einem authentischen Verhalten in einer Gespr&#228;chssituation geh&#246;rt auch, dass man ehrlich &#8220;ja&#8221; und &#8220;nein&#8221; sagt. Man sollte selbstbewusst f&#252;r seine Meinung eintreten, diese klar &#228;u&#223;ern und auch Verantwortung daf&#252;r &#252;bernehmen.<br/><br />
Ein Beispiel dazu:<br/><br />
<em>Eine Frau A. sagt zu, dass sich einen Kuchen f&#252;r die Freundin B. backen wird, obwohl sie es eigentlich nicht m&#246;chte. Sie hat aber Angst davor, der Freundin B. eine Absage zu erteilen, da sie die Reaktion f&#252;rchtet.<br/>Frau A. backt also den Kuchen, beschwert sich aber bei anderen Freundinnen, dass sie sich ausgenutzt f&#252;hlt. Diese Aussage erf&#228;hrt nun die Freundin B. und ist sehr irritiert, dass Frau A. nicht einfach abgelehnt hat und f&#252;hlt sich nun unehrlich behandelt.</em><br/><br />
An diesem Beispiel sieht man, dass fehlende Authezit&#228;t unabsehbare Folgen haben kann. Mi&#223;verst&#228;ndnisse und falsche Einsch&#228;tzungen k&#246;nnen entstehen.<br/>Sagt man nur das, was man auch f&#252;hlt und m&#246;chte, kann man damit nat&#252;rlich auch &#8220;anecken&#8221;. Denn eine &#8220;ja&#8221; erscheint z.B. immer hilfsbereiter als ein klares &#8220;nein&#8221;. Dennoch belastet man sich selber nicht, wenn man authentisch ist. Der authentische Mensch steht zu 100% zu seiner Aussage und Meinung. Die anderen Menschen hingegen wissen, dass die gemachten Aussagen zuverl&#228;ssig sind und verlassen sich darauf. Die Kommunikation ist also klar und direkt. Alle Beteiligten sind zufrieden, da keine Unklarheiten bestehen. <br/><br />
Um kontruktiv zu kommunizieren sollte man also authentisch sein, zu seinen Aussagen stehen, diese verantworten und klar &#228;u&#223;ern. Nur so kann eine direkte, sachliche und zielgerichtete Kommunikation stattfinden,</p>
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		<title>Bl&#228;ttertanz &#8211; Ausklangspiel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 09:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruhige Musik wird eingeschaltet oder es wird selber musiziert. Alle Kinder bekommen ein Laubblatt auf die offene Hand gelegt. Damit tanzen sie zu der Musik, ohne das Blatt zu verlieren. Nach einer Zeitspanne von ca. 3 Minuten legen sich die Kinder, denen das Blatt von der Hand f&#228;llt auf die Matten oder den weichen, mit [...]]]></description>
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<p>Ruhige Musik wird eingeschaltet oder es wird selber musiziert. Alle Kinder bekommen ein Laubblatt auf die offene Hand gelegt. Damit tanzen sie zu der Musik, ohne das Blatt zu verlieren. <br/><br />
<span id="more-41"></span>Nach einer Zeitspanne von ca. 3 Minuten legen sich die Kinder, denen das Blatt von der Hand f&#228;llt auf die Matten oder den weichen, mit Decken bedeckten Waldboden.<br/><br />
Wenn nach Ablauf von 6 Minuten noch nicht alle Kinder liegen, gehen die noch tanzenden Kinder geschlossen zur den anderen Kindern und legen sich ebenfalls hin.<br/><br/></p>
<p><em>Methode / Organisation</em><br/><br />
Alle Kinder tanzen frei zu der ruhigen Musik. Je nach Spielerzahl ist das Feld zu begrenzen.<br />
<br/><br />
Die Musik sollte eine ruhige Stimmung verbreiten. (z.B. ruhige, klassische Musik, Entspannungsmusik, pentatonische Musik)<br/><br/></p>
<p><em>Variante:</em><br/><br />
Statt dem Laub, DIN A4 Bl&#228;tter, Zeitungen, Alufolie o.&#228;. benutzen.<br/><br/></p>
<p><em>Erl&#228;uterung / Ziel</em><br/><br />
Geeignet am Stundenende. Zum Ausklang der Spiele und um die Kinder zur Ruhe kommen zu lassen.<br/><br />
<br/><br />
Die Kinder bewegen sich langsam und konzentriert zu der Musik, um das Blatt nicht zu verlieren.<br/><br/></p>
<p><em>Angesprochen wird:</em><br/><br />
Rhythmusgef&#252;hl, Konzentration, (Bewegungs-)Koordination, K&#246;rperbewusstsein<br/><br/></p>
<p><em>Material</em><br/><br />
- Musik(-Abspielger&#228;t)<br/><br />
- Bl&#228;tter (z.B. Laub)<br/><br />
- Matten oder Decken<br/><br />
- ggf. Feldbegrenzung<br/></p>
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		<item>
		<title>10 Regeln f&#252;r eine erfolgreiche Alltagskommunikation</title>
		<link>http://www.erziehungswelten.de/2007-10/10-regeln-fuer-eine-erfolgreiche-alltagskommunikation.html</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 09:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erziehungswelten.de/2007-10/10-regeln-fuer-eine-erfolgreiche-alltagskommunikation.html</guid>
		<description><![CDATA[Dieter Speck (*1948) ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, Moderator von Radio- und Fernsehsendungen, Leiter einer psychologischen Beratungsstelle, sowie Buchautor. Speck ver&#246;ffentlichte 2004 ein Buch mit dem Titel &#8220;Guten Tag, wie geht es Ihnen? &#8211; Besser kommunizieren im Alltag.&#8221; (M&#252;nchen 2004: Knaur) Dieses &#8220;Kommunikationstraining&#8221; ist die Antwort auf die Frage von Eric Berne: &#8220;Was sagen Sie, nachdem [...]]]></description>
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<p>Dieter Speck (*1948) ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, Moderator von Radio- und Fernsehsendungen, Leiter einer psychologischen Beratungsstelle, sowie Buchautor.<br/><br />
Speck ver&#246;ffentlichte 2004 ein Buch mit dem Titel &#8220;Guten Tag, wie geht es Ihnen? &#8211; Besser kommunizieren im Alltag.&#8221; (M&#252;nchen 2004: Knaur)<span id="more-40"></span> Dieses &#8220;Kommunikationstraining&#8221; ist die Antwort auf die Frage von Eric Berne: &#8220;Was sagen Sie, nachdem Sie &#8216;Guten Tag&#8217; gesagt haben?&#8221; <br/><br />
Mit einen feinen Sinn f&#252;r Humor erkl&#228;rt Speck, warum wir uns indirekt &#228;u&#223;ern. Warum wir etwas durch die Blume sagen, mit dem Zaunpfahl winken oder um den hei&#223;en Brei herumschleichen.<br/><br />
Die grundlegende Fragestellung von Speck lautet:
<ul>
<li>Warum reden wir miteinander und dennoch aneinander vorbei?</li>
<li>Warum teilen wir uns mit und sto&#223;en trotzdem auf Ablehnung?</li>
<li>Warum versteht uns niemand, wenn man sich doch klar ausdr&#252;ckt?</li>
</ul>
<p>Was l&#228;uft falsch?<br/><br />
Ob man verstanden wird, h&#228;ngt von der Art und Weise unserer Kommunikationsformen ab. Speck beschreibt in seinem Buch erfolgreiche Kommunikationsformen, kl&#228;rt &#252;ber Kommunikationsfallen auf und gibt Tipps und Hilfestellungen f&#252;r eine erfolgreiche Alltagskommunikation.<br/><br />
Im Nachfolgenden m&#246;chte ich Ihnen die &#8220;10 Regeln f&#252;r eine erfolgreiche Alltagskommunikation&#8221; von Dieter Speck vorstellen.<br/></p>
<ol>
<li>&#8220;Ich betrachte meinen Gespr&#228;chspartner als Partner.&#8221;<br/>Hier wird das Thema der Gleichberechtigung angesprochen. Jeder hat das Recht seine Meinung zu &#228;u&#223;ern und es wird auf Beleidigungen etc. verzichtet.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich sage klar und direkt, was ich meine und was ich nicht meine.&#8221;<br/>In einem Wort: Authenzit&#228;t</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich setze &#220;berschriften und sage meinem Gespr&#228;chspartner, worum es mir geht.&#8221;<br/>Durch das benennen von &#220;berschriften findet eine direkte Kommunikation statt. F&#252;r beide Partner ist klar, wor&#252;ber als n&#228;chstes gesprochen wird und es besteht somit keine Ungewissheit.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich sende Ich-Botschaften und spreche &#252;ber meine Gedanken und Gef&#252;hle&#8221;<br/>Wir sollten immer daran denken, dass man nur f&#252;r sich selber sprechen kann und nicht unaufgefordert f&#252;r andere Menschen. Deshalb sind Ich-Botschaften u.a. wichtig.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich h&#246;re meinen Gespr&#228;chspartner zu&#8221;<br/>Hier wird eine hohes Ma&#223; an Geduld gefordert, vor allem bei Streitgespr&#228;chen sicherlich nur schwer umzusetzen.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich versuche, ihn zu verstehen&#8221;<br/>Hier fordert Speck einen Perspektivenwechsel und eine gewisse Offenheit dem Partner und seinen Meinungen gegen&#252;ber.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich spiegele ihm, was ich verstanden habe.&#8221;<br/>Diese Spiegelung kann verbal und non-verbal, z.B. durch Gesten oder Mimik, erfolgen. Man gibt also R&#252;ckmeldung, ob und was man verstanden hat.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich lasse ihm seinen Handlungs- und Entscheidungsfreiraum&#8221;<br/>Im Prinzip ganz leicht &#8211; nichts in andere hineindenken.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich teile meine eigenen Gedanken erst mit, wenn sich mein Gespr&#228;chspartner von mir verstanden f&#252;hlt.&#8221;<br/>Mit anderen Worten &#8211; man l&#228;sst einander ausreden und h&#246;rt zu.</li>
<p><br/></p>
<li>&#8220;Ich muss nicht alles sagen, was ich denke, aber das, was ich sage, ist echt!&#8221;<br/><br/>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommunikation &#8211; Leitlinien der TZI (Themenzentrierte Interaktion)</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 18:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Worauf kommt es in der Kommunikation an? Um bei einer Kommunikation zu einem befriedigendem Ergebniss zu kommen, ist es sinnvoll sich &#252;ber einige f&#246;rderliche Regeln zur Kommunikation im Klaren zu sein, damit Kommunikationsst&#246;rungen m&#246;glichst vermieden werden. Ruth Cohn (*27. August 1912) ist Begr&#252;nderin der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und eine der einflussreichsten Vertreterinnen der humanistischen und [...]]]></description>
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<p>Worauf kommt es in der Kommunikation an?<br/><br />
Um bei einer Kommunikation zu einem befriedigendem Ergebniss zu kommen, ist es sinnvoll sich &#252;ber einige f&#246;rderliche Regeln zur Kommunikation im Klaren zu sein, damit Kommunikationsst&#246;rungen m&#246;glichst vermieden werden.<br/><span id="more-39"></span><br />
Ruth Cohn (*27. August 1912) ist Begr&#252;nderin der Themenzentrierten Interaktion (TZI) und eine der einflussreichsten Vertreterinnen der humanistischen und der psychodynamischen Psychologie. Sie entwickelte &#8220;Regeln&#8221; zur besseren Kommunikation, welche auf Erkenntnissen der Gruppendynamik, der Humanistischen Psychologie, der Psychoanalyse und der Gestalttherapie basieren.<br/><br/><br />
Im Nachfolgenden m&#246;chte ich Ihnen die &#8220;Regeln&#8221; der TZI vorstellen.<br />
Als erste Regel der TZI formuliert Ruth Cohn die Forderung nach Authentizit&#228;t. Man sollte sich selber treu sein, &#8220;echt&#8221; und ehrlich sein, um eine klare Gespr&#228;chssituation zu f&#246;rdern. Denn nur, wenn man seine wirkliche und ehrliche Meinung vertritt, wei&#223; der jeweilige Gespr&#228;chspartner &#8220;woran er ist&#8221;.<br/><br/><br />
An diese erste Forderung schlie&#223;t sich das Thema der Autonomie an.<br/><br />
Im Falle einer Gespr&#228;chssituation bedeutet Autonomie, dass man sich selber leiten uns nicht mitziehen lassen sollte, wenn man nicht m&#246;chte. Autonomie bedeutet, dass man selber entscheidet &#8211; was, wann und wie man etwas sagt.<br/><br />
Man schlie&#223;t sich also nicht einer Meinung an, nur weil der &#8220;Anf&#252;hrer&#8221; der Gruppe diese Meinung vertritt. Es sollte aber jedem bewusst sein, dass bereits durch die eigene Anwesenheit in einer Gruppe, die eigene Autonomie beschnitten wird. Die eigene Autonomie h&#246;rt bei den anderen Gruppenmitgliedern auf.<br/><br/><br />
In einer Gruppe sind immer St&#246;rungen vorhanden. Doch sollten diese St&#246;rungen nicht das Gruppengef&#252;hl oder die Gruppenmotivation und -arbeit verhindern. Bevor die St&#246;rungen ein Hinderniss werden, sollten sie also an- und ausgesprochen werden. Folglich k&#246;nnte man es so formulieren: &#8220;St&#246;rungen haben Vorrang!&#8221;<br/><br />
Die St&#246;rungen in einer Gruppe k&#246;nnen von sehr unterschiedlicher Art sein. Einige Beispiele hierf&#252;r:<br/></p>
<ul>
<li>Mangelndes Interesse an dem Thema</li>
<li>Schwierigkeiten und Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern</li>
<li>M&#252;digkeit, Traurigkeit, Hyperaktivit&#228;t</li>
<li>L&#228;rm</li>
</ul>
<p>Die St&#246;rungen k&#246;nnen im Allgemeinen durch rechtzeitiges ansprechen und kl&#228;ren behoben werden. Neben der Vermeidung von St&#246;rungen sollte auch eine f&#252;r alle Gruppenmitglieder angenehme Gespr&#228;chssituation geschaffen werden, denn Hektik und Aggression behindern das Nachdenken.<br/><br/><br />
Zu einer angenehmen Gespr&#228;chssituation geh&#246;rt z.B., dass nur eine Person zur Zeit spricht und die anderen Gruppenmitglieder zuh&#246;ren. Dar&#252;berhinaus sollte nach jedem Gespr&#228;chsbeitrag eine kurze Pause eingelegt werden, bevor der n&#228;chste spricht. Das Gehirn ben&#246;tigt diese Pause, um die geh&#246;rten Aussagen abzuspeichern und zu verarbeiten.<br/><br />
Ein weiterer Aspekt, der die Gespr&#228;chssituation klarer werden l&#228;sst, ist das benennen von &#220;berschriften. Wenn &#220;berschriften genannt werden, k&#246;nnen sich die Gespr&#228;chspartner auf das Kommende einstellen.<br/><br/><br />
Ruth Cohn fordert im Weiteren, dass man sogenannte ICH-Botschaften vorzugsweise sendet. Denn ich selbst kann nur f&#252;r mich sprechen. Daher sollten von Formulierungen wie z.B. &#8220;Wie alle wissen&#8230;&#8221;, &#8220;Wir finden&#8230;&#8221; oder &#8220;Man f&#252;hlt sich&#8230;&#8221; Abstand genommen werden. Wenn jemand so spricht, m&#246;chte er sich hinter erdachten Personen verstecken oder glaubt seine eigene MEinung festigen zu m&#252;ssen. Auch w&#228;re es m&#246;glich, dass er andere f&#252;r sich einnehmen m&#246;chte.<br/><br />
Zu dem Thema der Botschaften geh&#246;rt auch, dass man nichts in andere Personen hineindenkt. Das w&#228;re falsch, denn man wei&#223; nicht, wie es in anderen Personen aussieht.<br/><br />
Werden so Vorurteile geschaffen k&#246;nnen sich Gruppenmitglieder entmutigt f&#252;hlen, sich aktiv in die Gruppe einzubringen. Sie k&#246;nnten bef&#252;rchten, dass sie sich durch ihre Aussagen outen und in eine &#8220;Schublade&#8221; einsortiert werden.<br/><br/><br />
In jedem Gespr&#228;ch spricht man nicht nur mittels der Sprache, sondern auch mit dem K&#246;rper. Daher sollte man auch auf die K&#246;rpersprache von den anderen Gruppenmitgliedern achten. Diese unbewusste Sprache zeigt sehr viel, von der Person.<br/><br />
Als letzten Punkt benennt Ruth Cohn die drei Faktoren, die zum Gelingen einer guten Gespr&#228;chsrunde f&#252;hren.</p>
<ul>
<li>Das (Sach-)thema</li>
<li>Die Gruppe mit ihren Anforderungen und Bed&#252;rfnissen</li>
<li>Ich mit meinen Anforderungen und Bed&#252;rfnissen</li>
</ul>
<p>Sind diese drei Faktoren im Gleichgewicht, spricht man von einer gelungenen Gespr&#228;chssituation.</p>
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