10 Regeln für eine erfolgreiche Alltagskommunikation

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Dieter Speck (*1948) ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, Moderator von Radio- und Fernsehsendungen, Leiter einer psychologischen Beratungsstelle, sowie Buchautor.
Speck veröffentlichte 2004 ein Buch mit dem Titel „Guten Tag, wie geht es Ihnen? – Besser kommunizieren im Alltag.“ (München 2004: Knaur) Dieses „Kommunikationstraining“ ist die Antwort auf die Frage von Eric Berne: „Was sagen Sie, nachdem Sie ‚Guten Tag‘ gesagt haben?“
Mit einen feinen Sinn für Humor erklärt Speck, warum wir uns indirekt äußern. Warum wir etwas durch die Blume sagen, mit dem Zaunpfahl winken oder um den heißen Brei herumschleichen.
Die grundlegende Fragestellung von Speck lautet:

  • Warum reden wir miteinander und dennoch aneinander vorbei?
  • Warum teilen wir uns mit und stoßen trotzdem auf Ablehnung?
  • Warum versteht uns niemand, wenn man sich doch klar ausdrückt?

Was läuft falsch?
Ob man verstanden wird, hängt von der Art und Weise unserer Kommunikationsformen ab. Speck beschreibt in seinem Buch erfolgreiche Kommunikationsformen, klärt über Kommunikationsfallen auf und gibt Tipps und Hilfestellungen für eine erfolgreiche Alltagskommunikation.
Im Nachfolgenden möchte ich Ihnen die „10 Regeln für eine erfolgreiche Alltagskommunikation“ von Dieter Speck vorstellen.

  • „Ich betrachte meinen Gesprächspartner als Partner.“
    Hier wird das Thema der Gleichberechtigung angesprochen. Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern und es wird auf Beleidigungen etc. verzichtet.

 

  • „Ich sage klar und direkt, was ich meine und was ich nicht meine.“ In einem Wort: Authenzität

 

  • „Ich setze Überschriften und sage meinem Gesprächspartner, worum es mir geht.“ Durch das benennen von Überschriften findet eine direkte Kommunikation statt. Für beide Partner ist klar, worüber als nächstes gesprochen wird und es besteht somit keine Ungewissheit.

 

  • „Ich sende Ich-Botschaften und spreche über meine Gedanken und Gefühle“
    Wir sollten immer daran denken, dass man nur für sich selber sprechen kann und nicht unaufgefordert für andere Menschen. Deshalb sind Ich-Botschaften u.a. wichtig.

 

  • „Ich höre meinen Gesprächspartner zu“
    Hier wird eine hohes Maß an Geduld gefordert, vor allem bei Streitgesprächen sicherlich nur schwer umzusetzen.

 

  • „Ich versuche, ihn zu verstehen“
    Hier fordert Speck einen Perspektivenwechsel und eine gewisse Offenheit dem Partner und seinen Meinungen gegenüber.

 

  • „Ich spiegele ihm, was ich verstanden habe.“
    Diese Spiegelung kann verbal und non-verbal, z.B. durch Gesten oder Mimik, erfolgen. Man gibt also Rückmeldung, ob und was man verstanden hat.

 

  • „Ich lasse ihm seinen Handlungs- und Entscheidungsfreiraum“
    Im Prinzip ganz leicht – nichts in andere hineindenken.

 

  • „Ich teile meine eigenen Gedanken erst mit, wenn sich mein Gesprächspartner von mir verstanden fühlt.“
    Mit anderen Worten – man lässt einander ausreden und hört zu.

 

  • „Ich muss nicht alles sagen, was ich denke, aber das, was ich sage, ist echt!“

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