Situationsansatz – Das Bild vom Kind

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Der Situationsansatz richtet sich bei seinem Bild vom Kind nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Säuglings- und Kleinkindforschung.
Diese Erkenntnisse besagen, dass die Kinder von Geburt an mit Fähigkeiten und Kompetenzen ausgestattet sind und die eigene Entwicklung bestimmen können.
Man geht dabei von einem, bereits mit der Geburt beginnenden, Streben nach Autonomie aus. Das erklärt auch, warum Autonomie ein Hauptziel des Situationsansatzes ist.

Der Situationsansatz hat das Ziel, die Kinder mit ihren unterschiedlichen Lerngeschichten, so zu „erziehen“, dass sie aktuelle und auch zukünftige Situationen autonom, solidarisch und kompetent meistern können.
Dieses Erziehungsziel beinhaltet auch den Anspruch an die Beziehung zwischen Kind und ErzieherIn, sie sollen nämlich Kooperationspartner sein. Zu dieser Kooperation gehört auch, dass Erwachsene und Kinder Lehrende und Lernende sind und dass sie gemeinsam den Tagesablauf, die Räume, den Alltag und das soziale Leben gestalten.
Die Kinder werden also ernst genommen. Altersgemäß werden ihnen Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten eingeräumt.
Das Kind ist von Geburt an in verschiedenster Art und Weise kompetent.

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