Brauchen ErzieherInnen Erlebnispädagogik?

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Das Motto der Erlebnispädagogik lautet: „Lernen mit Herz, Hand und Verstand!“
Die Erlebnispädagogik ist eine ganzheitliche Pädagogik, die den gesamten Menschen anspricht. Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen, Körpererfahrungen, sinnliche Erfahrungen, Grenzerfahrungen, Verantwortungsbereitschaft und Spaß sind einige Ziele der Erlebnispädagogik.
Nun die Frage:
Sind diese Ziele nicht teilweise identisch mit denen der allgemeinen Pädagogik?
Grundziele der Pädagogik sind doch die Förderung eines positiven Selbstkonzepts, Vernatwortungsgefühls und körperlicher Geschicklichkeit.

In der Erlebnispädagogik lernt man durch unmittelbares erleben, durch Abenteuer gelernt, voller Mut und kalkuliertem Risiko. Man meistert eine Herausforderung und lernt dazu.
Wenn ErzieherInnen dieses wissen und selber solche Erfahrungen gemacht haben, können sie auch lockerer mit den Kindern umgehen, die selber erleben und erfahren wollen. Durch die eigenen Erfahrungen ist es einem möglich auch den Kindern mehr Erfahrungsspielraum einzuräumen. Denn Mut und Wildheit sind kindliche Bedürfnisse, die für das Lernen wichtig sind. Sie schaffen Neugierde, Abenteuer und Erlebnisse.

Die ErziehrInnen sollten erkennen, dass Kinder einen Alltag benötigen, der Mut, Abenteuer und Bewegung zulässt. Man könnte die Erlebnispädagogik auch als einen Gegenpol zu dem meist erlebnisarmen Alltag der Kinder bezeichnen. Daher ist es wichtig im pädagogischen Alltag auch diese pädagogische Richtung einfließen zu lassen, denn:
„Nur was das Kind handelnd erprobt, kann es lebenslang erfolgreich und aktiv einsetzen!“ (Kurt Faller)

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